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Vertrag vs. Prepaid-Karte
Artikel vom 19.01.2012, von Volker
Die Auswahl an Mobilfunktarife ist dank der vielfältigen Anbieter sehr umfangreich. Doch bevor es um Details geht, steht der Kunde vor der ersten großen Frage: Prepaid oder Laufzeitvertrag? Bei welcher Möglichkeit kann man mehr sparen? Welche Vor- und Nachteile bieten diese unterschiedlichen Vertragsarten?
Ganz klar ist, dass der Kunde mit einem Laufzeitvertrag eine Bindung mit seinem Anbieter eingeht, die einer Mindestlaufzeit unterliegt, welche in der Regel zwei Jahre beträgt und sich automatisch oder bei Tarifumstellung verlängern kann.
Um keine Kündigungsfristen zu verpassen, sollte sich der Kunde gut in den AGB und mit den Umstellungsmodalitäten auskennen.
Hat sich der Kunde bei Vertragsabschluss für einen unpassenden Tarif entschieden oder ändert er während der Laufzeit seine Gewohnheiten, kann die monatliche Rechnung durchaus ein großer Schreck werden. Doch im Allgemeinen kann der Kunde seinen Vertrag verbessern, um ihn durch Buchen von neuen Optionen oder Verändern des Grundtarifes an sich anzupassen.
Flatrates sind in diesem Zusammenhang eine wahre Hilfe, um nicht am Monatsende böse Überraschungen zu erleben. Ganz egal, ob der Kunde eine Sprach-, SMS- oder Internet-Flat sucht, er wird bei jedem Anbieter davon eine große Auswahl finden.
Zusätzlich bieten Laufzeitverträge die Sicherheit, dass die SIM-Karte im Normalfall immer einsatzbereit ist. Bei einer Prepaid-Karte kann es durchaus vorkommen, dass man anstatt des Freizeichentons eine Bandansage hört, dass das Guthaben leider aufgebraucht sei und man es doch bitte aufladen solle, um wieder telefonieren zu können. Für den Kunden ist das natürlich besonders ärgerlich, wenn er gerade dringend jemanden erreichen wollte oder er in einer Notsituation steckt.
Gerade das häufige Aufladen der Prepaid-Karte kann zur Geduldsprobe werden, wenn sich keine Möglichkeit finden lässt, passendes Guthaben zu kaufen.
Ein Prepaid-Vertrag kann durchaus auch teurer und weniger flexibel sein, als ein vergleichbarer Laufzeitvertrag. Der Kunde sollte hier also genau vergleichen.
Der große Vorteil ist, dass der Nutzer die Karte bei Nichtbedarf einfach weglegen kann und dann auch nichts dafür bezahlen muss. Er geht keine Bindung ein und da er nur seine Aufladung verbrauchen kann, gibt es auch keine Schuldenfalle. Daher eignen sich Prepaid-Karten auch gut für Kinder, Jugendliche und Kunden mit einem negativen Schufa-Eintrag.
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